Dienstag, 20. Juni 2017

Grün und blau

Mal wieder gesponnen und gefärbt. 250g Gotland-Wolle und 450g BFL. In einer Dicke, dass ich die nächsten Pullis auch noch bis zum Winter schaffe. Es geht immer besser, schneller und gleichmäßiger. Außerdem habe ich diesmal keine harten Paketschnur-Abschnitte mehr drin.
Gefärbt mit Ashford Säurefarbe die Gotland-Wolle einfach nur smaragdgrün  beim Rest habe ich so lala einen Übergang von grün nach hell türkis versucht. Ich bin sehr gespannt wie es verstrickt wirkt.

Heute wieder beim Creadienstag dabei.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Sandalen

Ein Projekt, dass ich schon vor ein paar Wochen abgeschlossen habe (und vor x Wochen begonnen) ist dieses Paar Fesselriemensandalen aus dem Buch "Schuhwerk" von Franz Kälin.
Für die ersten Arbeitsschritte habe ich mich komplett an die Anleitung gehalten, einzig die Sohle an den Zehen etwas verbreitertn. Wie auch schon bei meinen anderen  Projekten nach diesem Buch, die es nicht über das Probestadium hinaus und in diesen Blog geschafft habe, hatte ich wieder Ärger mit der Passform im Bereich Fußrücken und Fessel, da war einfach zu viel Material.
Das gute an den Projekten in dem Buch ist, dass man keinen Leisten braucht. Schlecht, wenn dann die Schnitte nicht passen, denn zum Entwerfen eigener braucht es dann eben doch einen (Maß-)leisten.
Hier mal ein paar Bilder: 



Optisch nicht ganz überzeugend, vor allem der Überzug der Innensohle mit braunem Babycord ist zum grauen Leder nicht die allerbeste Farbwahl, aber fühlt sich gut zum Laufen an und man sieht keinen Schmutz drauf.
Das Material: Leder, Brandsohlenmaterial, Korksohle sowie Werkzeug stammt von Schuhbedarf Langlauf. Kleber aus dem Baumarkt und Schnalle von Dawanda

Hier sieht man wie die Fersenverstärkung aufgeklebt wird.


Hier alle Einzelteile vorbereitet, erst hatte ich vor, Sohle und Leder zu vernähen, Löcher hatte ich schon vorgebohrt, aber wie ich es auch an meinen Fuß gehalten habe, irgendwo gab es immer lockere Stellen und Faltenwurf, daher musste alles vorrübergehend in einer Kiste schmoren.



Bis ich dann kürzlich diesen Blogpost las, und den dortigen Verlinkungen folgte zu einer jungen Dame mit vielen Youtube-Anleitungen und die ihre Schuhe einfach mithilfe von Leisten verklebt (sozusagen die Billig-Industrie-Variante) klappt, geht schnell und passt.

Ich brauchte dafür nur Leisten und da ich ungeduldig und sparsam bin, habe ich mir aus Gipsbinden und Abformmasse (Buttinette) zwei Fuß-Klone hergestellt.
Nach Aushärten der Abformmasse, die Gipsbinden wieder abgezerrt und mir dann noch eine kleine Fußspitze aus Salzteig an den Zehen dran modelliert (die Schuhe sollen ja 1 cm länger als der Fuß sein. (Keine Ahnung wo das Foto vom letzten Schritt hingekommen ist))
Die Abformmasse ist so stabil, dass man ohne Weiteres die Klebestellen festhämmern kann. Genagelte Stiefel kann man damit nicht herstellen, das ist aber auch nicht mein Ziel, ich werde mich lieber an Textilsneakern aus hübschen Patchworkstoffen versuchen, sobald ich wieder Muße verspüre. Denn Schnitte entwerfen ist dank der "Leisten" mit ein bisschen Malerkrepp kein Problem mehr.



Darüber habe ich dann das Leder straff gespannt, mit der vorher mit Cord überzogenen Brandsohle verklebt und anschließend untendrunter die Sohle aus 4 mm Ultra-Leicht-Kork geklebt. Erst hatte ich dann noch eine Schicht Gummi geplant, aber es lief sich so angenehm darin, dass ich auf das zusätzliche Gewicht gepfiffen habe.
Kann optisch und von der Passform her noch deutlich optimiert werden, aber diesen Sommer werde ich darin verbringen. Meine Bedenken, dass die Verklebung schnell ausreißen könnte, weil ich keine breite Klebekante sondern nur eine dünne Nahtzugabe zur Verfügung hatte, haben sich nicht bestätigt.








 verlinkt bei rums





Dienstag, 30. Mai 2017

Frühlingspulli

Also in Frühlingsfarben, das Ding ist höllisch warm und ich werde es erst ab November oder so tragen.





Ende November 2016 habe ich 300 g süddeutsche Merino (via Wollschaf) gefärbt, in dem ich den Kammzug geflochten habe und im großen Topf mit Essigwasser langsam erwärmt habe und dabei mit Plastikspritzen vorher angerührte Ashford-Säure-Farben punktuell in die Wolle reingespritzt habe. Rot, gelb und eine Mischung aus beiden. Interessanterweise blieb die gelbe Farbe tatsächlich in ihren Nestern sitzen, während die rötliche sich im ganzen Wasser verteilt hat und am Ende alles so einen koralligen Überzug hatte, abgesehen von Stellen die so dicht geknüllt waren, dass keine Farbe dran kam.
Auch wenn ich langsam erwärmt und abgekühlt habe, hat sich die Wolle doch merklich verfilzt, vor dem Spinnen habe ich sie also nochmal schön durchgezupft, aber so seidig wie in ungefärbtem Zustand war sie leider trotzdem nicht mehr.



Mein Ziel beim Spinnen war es dünneres und gleichmäßigeres Garn herzustellen, als bei meinen ersten Versuchen. Dafür habe ich mit dem "schnellen Wirtel", den Übersetzungen 14:1 und 10:1 gearbeitet.
Also, Ziel insofern erreicht, als dass dünner und gleichmäßiger als bisher, jedoch noch einiges an Luft nach oben.
Die Spinnerei zog sich über drei Etappen à 100 g hin und dazwischen lag jeweils etwa ein Monat. Im Nachhinein beim Verstricken fielen mir dann unschöne Partien auf, die sehr dünn und mit sehr viel Drall geraten sind, dort ist die Wolle richtig hart. (Ich hoffe, dass macht den Pulli zumindest an den Stellen dann einigermaßen robust.) Zum Ausgleich gibt es auch völlig fluffige, die sind schön weich, sehen aber unordentlich aus und ich hoffe sie werden sich durch verfilzen stabilisieren.



Ein weiterer Punkt, unter Erfahrung zu verbuchen, ist folgender: Vor dieser Färbung habe ich blau gefärbt. Der Topf ist blau. Ich dachte, er sein ganz sauber geworden. Falsch gedacht. Es haben sich in dem Strang zwei blaue Flecken gebildet, die ich nach dem Trocknen abgezupft habe. Allerdings war ich da nicht soo penibel, einige blaue Haare blieben drin. Fällt sicher nicht auf, dachte ich. Falsch gedacht. Jetzt hat der Pulli Flecken. Sorgfältig einstrickte blaue Flecken, so klein und unauffällig, dass es keine lustigen blauen Punkte sind, sondern einfach aussieht wie Schmutz.
Ich überlege noch, da irgendetwas kaschierendes drüberzusticken, Streublümchen oder so.

Gestrickt habe ich nach diesem Buch "Top down sweaters" von Ann Budd (das ich als Anfänger und mit miesem Strickenglisch wirklich empfehlen kann) ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich jemals einen Pulli in lauter Einzelteilen werde stricken wollen. Das geniale hier ist, dass man einfach nur eine kurze Maschenprobe braucht (keine 10 mal 10 cm, sondern einfach ein paar Reihen um zu schauen, wie viele Maschen pro inch man hat) und dann strickt man einfach von einer übersichtlichen Tabelle zur nächsten, der gewünschten Größe entsprechend. Ich habe Größe 36, set in sleeves, 4,5 Maschen/inch bei Nadelstärke 5 genommen.
Bisschen viel Volumen am Rücken oberhalb der Taille, da werde ich künftig meine Abnahmen etwas weiter oben beginnen.
Für zwei lange Ärmel hätte die Wolle nicht gereicht, also habe ich mich für kurze entschieden, dann kann ich den Pulli auch gut auf der Arbeit unter den Kittel ziehen, ohne dass es zuviel Geknäule gibt.

Sicher noch in jeder Hinsicht Verbesserungspotential, aber mein erster selbst gesponnener Pulli, ich bin trotzdem ganz schön stolz darauf.

Und wer ist hier sonst noch kreativ?





Mittwoch, 24. Mai 2017

Himbeer-Bomber

Etwas am Wetter vorbeigenäht. Als ich angefangen habe, war es noch kalt, aber jetzt muss ich mit dem Tragen wohl ein paar Monate warten.
Der Schnitt ist die Bomber-Jacke aus der Ottobre 2/2017. Während der letzten zwei Jahre haben sich dank (derzeit abbestelltem) Burda-Abo mehrere derartige Schnitte angesammelt, aber bisher habe ich mich dafür nicht erwärmen können. Allein der Name klingt schon so unfreundlich.
Die Variante von Julia hat mir aber dann doch so gefallen, dass ich mich getraut habe, einen Stoffschatz anzuschneiden, den ich in meinem letzten Buttinette-Paket Fabrikreste Winter gefunden habe.
Oberseite weiches Wildleder-Imitat, Abseite Teddy-Plüsch. Ziemlich pink, eigentlich nicht meine Farbe, aber es fühlt sich so toll an. Besonders groß war das Stück nicht, aber da Kragen und Bündchen aus Bündchenware sind, hat es gut gerreicht.

Genäht habe ich Größe 36, die Ärmel um 4 cm, den Rumpf um 3 cm gekürzt. Kein Futter, dank Plüsch-Innenseite und die Eingrifftaschen mit Reißverschlüssen versehen.







Die Aufnahmen sind vom Sonntag, da hatte ich unter der Jacke meine Daheim-Montur. Auch beides Ottobre. Das T-Shirt aus der aktuellen Ausgabe, Gr. 36 (Änderungen: Schulter und hintere Rückenbreite um 1 cm verschmälert, auf halber Armlochhöhe 1,5 cm gekürzt, Armkugel dementsprechend angepasst.) Trägt sich sehr bequem, das Foto offenbart aber heftige Falten, die mir vor dem Spiegel gar nicht aufgefallen sind. Mag sein, dass meine Anpassungsaktion anhand der Maßtabelle volle Verschlimmbesserung war. Ich habe das Shirt auch noch gleich ein paar Mal ohne Anpassung genäht, aber dank zu groß geratener Ausschnitte (gleich in Serie zugeschnitten, harhar) noch nicht getragen, geschweige denn abgelichtet.
Sollte ich aber mal tun und dann den Sitz vergleichen.

Die Hose ist nach dem Skinny-Jeans-Schnitt aus der Ottobre 5/2014. Bevor ich sie aus Stretch-Cord genäht habe, gab es dieses Probemodell aus Romanit-Jersey, um den Presswurst-Faktor zu testen. Am Bund habe ich einfach ein breites Gummi eingezogen, Hintertaschen gibt es nicht. Trägt sich wunderbar, ich würde sie lieben, wenn sie nicht nach dreimal Tragen aussehen würde, als hätte schon Ötzis Frau sie zur Alpenüberquerung getragen. Derartiges Pilling ist mir noch nie zuvor begegnet. Ausnahmsweise war der Stoff mal kein Schnäppchen sondern vor 2,5 Jahren ganz regulär gekauft. Ein echter Flop.
Heute mal wieder beim
Mein Made Mittwoch dabei.

Mittwoch, 22. März 2017

Hide away

Aus der aktuellen Ottobre 2/2017 stammt der Schnitt für dieses Hoodie-Kleid.
Abgesehen von Zugfältchen im Bereich der Taschen bin ich ziemlich begeistert davon. Genau das richtige um das letzte verregnete Wochenende darin zu verbringen.
Änderungen: nur im Bereich der Taille um 3 cm und die Ärmel um 4 cm gekürzt
Die Schulterpartie habe ich nach Abgleich mit gekauftem Pulli so gelassen wie sie war. Die etwas weit außen liegende Schulternaht passt hier ganz gut, finde ich.

Der Stoff ist Baumwoll-Fleece, vor 3,5 Jahren bei Michas Stoffecke gekauft. Außen wie plüschiger Frottee, innen wie sehr kuscheliger Sweat, ziemlich warm und ein bisschen wie ein Kleid aus Moos.

Die geräumige Kaputze ist aus einem Rest Romanit-Jersey, damit sie nicht so dick aufträgt.

Verlinkt bei MeMadeMittwoch

Sonntag, 19. März 2017

Garten, schon wieder

Ganz kurz, kleine Ansicht,
eine Wildobsthecke in der Einfahrt ist geplant, Nektar für die Bienen, Nistraum für Vögel und wer die Beeren ißt, die Vögel oder wir, das wird sich zeigen.
Im letzten Herbst habe ich schon einige kleine Gehölzchen gepflanzt, Kornelkirsche, Schlehe, Kirschpflaume, Sandorn (männlich und weiblich), ein paar Ölweidenzweiglein zum Wurzelziehen und kürzlich kam noch ein Holunder (Haschberg, mit großen Beeren hinzu)
Rührend finde ich jedenfalls, wie sich diese Mini-Kornelkirsche schon um eine Blüte bemüht.


Und dann Rhabarber, in statu nascendi, nachdem er zwei Jahre in einer zu trockenen Ecke gehockt hat, scheint ihm sein neuer Platz im Halbschatten zu gefallen.



Sonntag, 12. März 2017

Frühjahr 2017, was ist los

Hallo Handarbeitstagebuch, du wirst derzeit übel vernachlässigt, nimm es bitte nicht persönlich, es war abzusehen, mit Wiedereinstieg ins Arbeitsleben vor mittlerweile fast einem halben Jahr hat die Zeit fürs Kreative drastisch abgenommen.
Mein Leben sieht derzeit so aus: werktags: morgens aufstehen, mich und die Kinder fertig machen (lieber Mann bringt Kinder in Kita und Kiga), zur Arbeit radeln, dort vor mich hinwerkeln, heimfahren, schnell was essen, losflitzen Kinder abholen, Kinder bespaßen, bzw. aufpassen, dass sie keinen zu großen Blödsinn anstellen (Nr. 1 gerade 4 geworden ist glücklicherweise in den letzten Monaten richtig vernünftig geworden, Nr. 2, wird in ein paar Monaten 2, Motz- und Trotzalter, yeah, und dann sind sie abwechselnd gefühlt dauernd krank, wie auch schon letztes Jahr Februar bis Mitte März ist die schlimmste Zeit.
Abends kommt der liebe Mann nach Hause, noch rasch gefuttert und gefüttert und dann darf ich eine Stunde alleine raus, bisschen rumlaufen.
Wieder zuhause, noch ein paar Griffe im Haushalt getan (allerdings nur minimal, bei uns sieht es immer schlampig aus, da die Chaostruppe ohnehin kurz drauf wieder alles verwüstet, habe ich übertriebenes Aufräumen zur Energieverschwendung erklärt)
Dann werden die Jungs ins Bett gebracht, was beim jüngeren heißt, so lange mit ihm im dunklen Zimmer zu liegen, bis er vollgesaugt einschläft. Danach lese ich maximal noch ein paar Seiten oder lege mich gleich selbst schlafen.
Jedoch es gibt den Freitag-Vormittag, da habe ich frei und die Kinder sind, sofern gesund und es ist nicht irgendein Brücken- oder Fortbildungstag, außer Haus. Dann kann ich endlich alles erledigen, was den Rest der Woche liegen geblieben ist, im hellen spazieren gehen und tatsächlich auch noch die ein oder andere Naht nähen. Gut soo viel Zeit ist es nicht, für ein ganzes Kleidungsstück - und sei es auch nur ein Shirt - reicht es dann doch nicht. Aber immerhin.
Das ganze dann auch noch zu verbloggen, dafür langt es dann aber nicht.
Dieser Zustand wird wohl noch eine ganze Weile so sein, bis die beiden Kleinen so alt sind, dass man ihnen unbesorgt den Rücken zudrehen kann.
Erfreulicherweise hängt mein Lebensglück nicht daran, ständig irgendwelche Kleidungsstücke für mich zu produzieren, in meinem Schrank befinden sich zum Großteil Klamotten, die ich seit gut 15 Jahren immer wieder trage. Macht also nichts, wenn aktuell nicht so viel dazukommt.
Etwas mehr bedaure ich, dass die Gelegenheiten zum Spinnen und Weben so rar sind, nachdem ich das gerade erst für mich entdeckt habe (Spinnrad steht im Keller, wo ich mir so nach und nach ein Refugium einrichte.) funktioniert einfach nicht, wenn kleine Finger ständig mitmischen wollen.

Der Garten

Aber ich muss auch ganz einfach zugeben, wenn die erste Frühlingssonne lockt und die milde Luft meine Nase kitzelt, dann muss ich draußen sein, herum laufen und im Garten wurschteln.
Wir haben dieses Haus mit Garten vor fast schon fünf Jahren gekauft. Seit ich aufgrund des Studiums bei meinen Eltern auszog, habe ich mich nach einem Garten gesehnt und dann war ich die letzten vier Jahre weitgehend verhindert, immer unbeweglich entweder dank dickem Bauch oder an mir hängendem Säugling.
Ein bisschen was ist natürlich trotzdem passiert, ich habe viel eingepflanzt und durch Versuch und Irrtum gesehen, was wo wachsen möchte und was nicht.
Aber dieses Jahr bin ich zum ersten Mal nicht eingeschränkt, höchstens zeitlich, siehe Litanei weiter oben.
Da mich also mein Garten mich aktuell handwerklich wie auch gedanklich mehr beschäftigt als die ganzen Jerseysachen aus der aktuellen Ottobre (die ich vielleicht auch mal fotografiere und hier vorstelle, aber nur bei einem aktuen Anfall von Muße) werde ich, um dich, du meinen Blog, nicht völlig einstauben zu lassen hier regelmäßig, vielleicht einmal im Monat eine Rundumschau einstellen.

Die Vorbesitzer des Hauses standen auf Beton, (zum Teil durch Mann mit Vorschlaghammer entfernt) ansonsten gab es gelblichen Rasen, die Erde trockener Sand von Engerlingen durchsetzt, alles was hier an kleinen Bäumchen und Sträuchlein sitzt habe ich angesiedelt, gekauft oder durch Stecklinge vermehrt.
Mich interessieren Pflanzen dann, wenn man sie essen kann, oder sie gut riechen, Heilkräuter  oder Futterquellen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge sind. Es gibt also auch Eier-legende-Wollmilchsau-Pflanzen. Besonders mag ich es, wenn sie mehrjähig und robust sind, aber ein bisschen Gemüse werde ich auch anbauen. Vielleicht werde ich im Laufe der Zeit alle Pflanzen, die mir besonders am Herzen liegen portätieren.
Jetzt auf den Bildern sieht man noch nicht so viel, ist alles noch ziemlich winterlich, der Hauptteil des Gartens liegt nördlich des Hauses im Winter-Halbjahr fast den ganzen Tag im Schatten.
Letztes Wochenende hat mein Vater für die Jungs die Schaukel aufgestellt. Und ich habe mich die letzten Tage mit Umgraben und Lehm einarbeiten beschäftigt.

Sieht noch ein wenig trostlos aus, so von weitem und frühmorgens fotografiert fallen sie vielen Krokusse gar nicht auf, die überall hervorblitzen und mich erfreuen.
Mal schaue, wie es in ein-zwei Monaten aussieht. Sobald die Bäume und Sträucher belaubt sind, sieht man sie vielleicht auch auf dem Bild.
Auf jeden Fall wird dieses Jahr viel draußen passieren, die Hofeinfahrt wird sich verändern und vielleicht schaffen wir es auch - wie schon seit Jahren geplant - endlich an der Südseite, die Hauswand frei zu graben und zu isolieren.